Familienzerstörung in Österreich: Eine 14-Jährige klagt an

Da staunte man heute bei ERSTAUNLICH nicht schlecht, als eine junge Dame das Redaktions-Büro betrat und ihr Ansuchen vortrug. Wir geben dieses nachfolgend wörtlich wieder.

Wörtliche Aussage der Katharina Essmann

Mein Name ist Katharina Essmann. Ich bin am 02.05.2012 14 Jahre alt geworden. Ich bitte Sie, mir zu helfen und mein Anliegen zu veröffentlichen. Ich bitte sie deswegen, dass ich meine kleine Schwester Johanna wieder sehen kann.

Ich bin durch die Hölle gegangen. Richterinnen, Jugendämter, Psychologinnen und so genannte Kinderhilfestellen haben alles versucht, haben mich 6 Jahre lang bearbeitet. Mir wurde mit Spritzen gedroht und dem Krisenzentrum.

Als ich 10 Jahre alt war, sagte die Richterin zu mir, ich sei ein böses Kind. Sie sagte, sie werde mich psychiatrieren lassen, wenn ich weiter bei meinem Vater leben will. Doch ich bin immer stark geblieben. Ich habe nie aufgegeben, um meinen Vater zu kämpfen.

Ich habe mir 6 Jahre lang meinen Vater nicht verbieten lassen. Ich werde mir auch nicht meine Schwester verbieten lassen!

Am 27.6.2011 bin ich nach der Schule nun selbst in den Justizpalast gegangen und habe meine „Gefangenschaft“ beendet. Ich habe meine Kinderrechte selbst in die Hand genommen und bin nicht mehr nach Hause zu meiner Mutter gegangen.

Ich darf als Strafe jetzt schon 10 Monate meine eigene Schwester nicht mehr sehen. Sie wird mir verboten und entfremdet und alle schauen dabei zu. Nicht einmal an meinem Geburtstag durfte ich meine kleine Schwester sehen oder mit ihr telefonieren!

Auch ein Treffen im Besuchskaffee kann nicht stattfinden, da es meine Mutter ablehnt, weil ich zu meinem Vater gezogen bin. Ich habe große Angst, dass mich meine kleine Schwester nicht mehr kennt! Ihren eigenen Vater kennt sie nicht mehr. Ich ertrage es nicht mehr, dass auch mir die Zeit davon läuft und meine Schwester auch mir entfremdet wird!

Entfremdung ist eine Kindesmisshandlung. Sie macht die Seele krank. Ich weiß, wie sich das anfühlt. Bitte helfen Sie mir! Beim Kongress „Kinderrechte Kinderschutz 2012“ wurde von der Stimme des Kindes und Menschrechte der Kinder gesprochen. Ich habe das Menschenrecht meine leibliche Schwester zu sehen, doch niemand hilft mir.

Katharina Essmann

PS: Wir ersuchen unsere Leser(innen), die zum Teil „holprigen“ Sätze zu entschuldigen. Wir haben die Worte der 14-jährigen Katharina wörtlich niedergeschrieben, da wir diese nicht durch unsere eigene Interpretation verfälschen wollten.1

Wir von Antifeminismus Weltweit können die Authenzität dieses Textes nicht überprüfen. Allerdings glauben wir, aus vielerlei Erfahrung bestätigt, dass sich das so zugetragen haben kann.

Agens e.V. hat ermittelt, dass mit jedem Arbeitstag ein Familiengericht in Deutschland 400 neue Scheidungswaisen produziert2, von denen ein Großteil dem Vater entfremdet wird. Im Gegensatz zur 14-jährigen Katharina finden aber die allermeisten Kinder keinen Weg, sich Gehör zu verschaffen, weshalb wir diesen Text hier veröffentlichen.

Antifeminismus Weltweit – Sektion Deutschland

Nachtrag:

„Schwestern­entfremdung in Österreich“ – Öster­reichisches Familienrecht im Ausnahme­zustand!

Nach dem Vaterverbot folgt nun auch das Schwesternverbot.

Mittels sadistischen Erziehungs­maßna hmen wie der Androhung von Spritzen, Essensentzug, Gesprächs­verweigerung werden die Kinder seit Jahren massiv unter Druck gesetzt. Gerichte und Jugendwohlfahrt sind umfassend im Wissen, sehen diesem Treiben seit 5 Jahren tatenlos zu. Die Jugendbehörden schickten das Kind nur zu PsychologInnen. Das Kind wurde in eine Kindergruppe gesteckt, dort die Väter dieser Kinder verstorben waren. Katharina E. stand auf verließ den Kurs mit den Worten: „Mein Papa lebt… ich bin hier falsch!“ Die Behörden unterließen keinen Versuch das Kind zu manipulieren. Zu Hause musste Katharina ums Essen betteln. Sie erhielt Essensentzug als Strafen wenn sie Papa sehen wollte.

Die Mutter erhielt dennoch die Obsorge, trotz sie die Kinder mit allen Mitteln zu trennen versucht, um auch sie von einander zu entfremden.

Katharina Essmann ist im Juni 2011 nun aus eigenem Willen nicht mehr in den Haushalt der Mutter zurückgekehrt. Sie lebt seit damals gegen den Willen ihrer Mutter beim Vater, lebt in täglicher Angst um ihre kleine Schwester. Anstatt dem Kind nach 6 Jahren Martyrium zu helfen wird wieder nur der Vater kriminalisiert, mit Strafanzeigen zugedeckt bis hin zur Entführungs­anklage.

Väter in Österreich ist es auch untersagt, bei Kindesmisshandlung zu helfen oder darüber zu sprechen. Obsorge­verfahren werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt.

Das Mädchen will seit nun fast 11 Monaten ihre 5-jährige Schwester sehen, darf mit ihr auch nicht telefonieren. Die Mutter lehnt auch das Besuchscafe ab. Rechtliche Sanktionen gibt es für Mütter keine. Die Gerichte unterstützen diese Misshandlung, sind gänzlich mütterfixiert.

„Gegen eine Mutter kann nichts unternommen werden.“ – ist der Tenor.

Die kleine Tochter, sie wird bereits 6 Jahre alt, kennt ihren eigenen Vater nicht mehr.
Der Entfremdungsversuch der großen Tochter ist jedoch gescheitert. Sie hat die Mutter im Juni 2011 nun verlassen.

Katharina Essmann hat nun die Angst, dass dasselbe mit ihr passiert, ihre kleine Schwester sie bald auch nicht mehr kennt. Sie will ihre Schwester wieder sehen.

Katharina ergriff schon im November 2011 die Initiative, ging allein in den Kindergarten der Erzdiözese Wien und besuchte ihre kleine Schwester. Erschreckend für das Mädchen war der Zustand ihrer Schwester. Laut Vater sagte Katharina E: „Papa, Johanna ist total dick. Niemand hat ihr gesagt wo ich bin. Sie lassen sie völlig im Ungewissen. Sie hat bitterlich geweint. Wir haben uns umarmt. Sie hat sich an mich geklammert und gesagt: Ich vermisse dich so sehr, bitte, bitte nimm mich auch mit.“

Auch Katharina vermisst ihre Schwester. Deshalb ging das 13-jährige Mädchen erneut in den Kindergarten der Schwester …, diesmal teilt man ihr jedoch mit, ihre Mutter habe strikt verboten, dass Katharina E. ihre Schwester besucht.

Katharina war verzweifelt und weinte stundenlang …! In ihr stecken Wut, Trauer und Verzweiflung. Sie forderte, sie will ihre Menschenrechte wahrnehmen und eine Kundgebung vor dem Kindergarten abhalten.

Am Tag nach der Kundgebung „Freiheit für meine Schwester“ erhielt die Rechtsvertretung des Vaters nun ein Schreiben des Kindergartens (sic!) – „die Mutter wünsche keine direkte Kontaktaufnahme zwischen Katharina und der 5-jährigen Johanna, ebenso nicht zum Vater“ – was jetzt aber gar nicht Thema war.

„Wieder wurde den Wünschen der Mutter stattgegeben.“

Jedenfalls wurde ab November 2011 nun auch gegen das fast 14-jährige Mädchen und auch gegen den Vater (dieser hatte niemals überhaupt nur versucht, den Kindergarten zu betreten) auf Weisung der Mutter ein Betretungsverbot ausgesprochen.

Vereinbar mit den christlichen Werten und der Philosophie des Kindergartens auf eine ganzheitliche und individuelle Persönlich­keits­entwicklung ihrer Kinder zu achten, ist dies jedoch nicht. Wieder einmal zeigt sich jedoch, dass Kinderrechte in Österreich nicht geachtet, sondern ihre Verletzung vielmehr geduldet wird. Die Entscheidung einem Kind, das seine Schwester sehen und umarmen will ein Betretungsverbot aufzuerlegen ist nach nach Ansicht des Vaters ein unzulässiger Eingriff in verfassungsgesetzlich verankerte Kinder- und Menschenrechte!“

BVG über die Rechte der Kinder 2011: Artikel 1
„Jedes Kind hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge, die für sein Wohlergehen notwendig sind, auf bestmögliche Entwicklung und Entfaltung sowie auf die Wahrung seiner Interessen auch unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit. Bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen muss das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein.“ 3


  1. Hilferuf einer 14-Jährigen: Erstaunlicher Besuch bei ERSTAUNLICH, 2012-05-08; WGvdL-Forum: Hilferuf einer 14-Jährigen, aus Österreich am 9. Mai 2012 um 05:34 Uhr
  2. Agens e.V.: Trennungskinder – eine verlorene Generation?, 21. Februar 2012
  3. Aus den Kommentaren, in: Hilferuf einer 14-Jährigen: Erstaunlicher Besuch bei ERSTAUNLICH, 2012-05-08

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