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Den Mann als Vergewaltiger und Defizitwesen stigmatisieren

Die SPD hat 2007 in ihrem Parteiprogramm offengelegt, dass es darum geht, die „männliche Gesellschaft zu überwinden“. Der Kachelmann-Prozess gehört zu der Strategie, den Mann an sich als Vergewaltiger und Defizitwesen zu stigmatisieren. Kachelmanns Buch „Recht und Gerechtigkeit“ gibt einen kleinen Einblick darin, was Horst Arnold und Ralf Witte in ihrer jahrelangen Haft erlitten haben.

Keine der Falsch­beschuldigerinnen wurde von der deutschen Justiz belangt. Auch die Opferindustrie bleibt unbehelligt und darf mit politischem Auftrag (siehe SPD-Parteiprogramm) seine Arbeit fortsetzen.


  1. Offenbar gelten Männer nicht als Menschen. Der zitierte Satz findet sich im Parteiprogramm der SPD.
    Kommentar: Zu anderen Zeiten hätte man „ausrotten“ statt „überwinden“ geschrieben.
    Hamburger Programm der SPD vom 28. Oktober 2007 (Punkt 25. Seite 9 unten)
    Parteitag der SPD in Nürnberg, 25.-29. August 1986. Grundsatz­programm der SPD – Entwurf der Programm­kommission, Inge Wettig-Danielmeier, stellvertretende Vorsitzende der Programm­kommission
    Gerhard Amendt: Gastkommentar: Die SPD und die Menschlichkeit, Welt am 6. November 2007
  2. Jörg Kachelmann, Miriam Kachelmann: Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz., Heyne Verlag 2012, ISBN 3-453-20025-X

Menschenrechte in Deutschland nur für Frauen

Schon vor Jahren hat die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) klargemacht:

„Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden!“ 1

Damit wird Männern das Existenzrecht abgesprochen.

Und während mit höchster moralischer Empörung gegen die Genital­verstümmelung bei Maiden in Somalia gekämpft wurde, beschließen die Volksverräter in Berlin, dass in Deutschland am Geschlechtsteil von Jungen rumgeschnibbelt werden darf.

Der Gesetzesentwurf entlarvt das Gerede schein­demokratischer Politfiguren aller Parteien über die angeblich „neuen Wege für Jungs“, die sie Jungs bereiten wollen, als pure Heuchelei. Es sind die patriarchalen Gewaltwege von vor über 4000 Jahren, die Jungen gesetzlich vorgeschrieben werden sollen.2

Was zuerst von den Grünen und SPD gewünscht wurde, wurde schnell von allen anderen Parteien übernommen. Am Ende fiel auch die Linkspartei um. Faktisch vollziehen die Politfiguren mit diesem Gesetz eine Teilung der Grundrechte von Jungen und Maiden, die einstige Ratifizierung der UN-Kinder­rechts­konvention durch die Bundesrepublik wird damit pervertiert.

Der Vorgang zeigt, dass Jungen nach wie vor mehr Gewalt zugemutet wird als Maiden. Der Gesetzesentwurf entlarvt die Unglaubwürdigkeit und Doppelmoral deutscher Politik. Der menschen­verachtende Charakter des Feminismus ist unübersehbar.

„Der Genderismus ist die Rassenlehre des 21. Jahrhunderts.“ 3

Man sollte jeden männlichen und jeden weiblichen Abgeordneten, der für das Gesetz stimmt, als Erstes beschneiden und dann das Gesetz an deren Kindern anwenden.


  1. Offenbar gelten Männer nicht als Menschen. Der zitierte Satz findet sich im Parteiprogramm der SPD.
    Kommentar: Zu anderen Zeiten hätte man „ausrotten“ statt „überwinden“ geschrieben.
    Hamburger Programm der SPD vom 28. Oktober 2007 (Punkt 25. Seite 9 unten)
    Parteitag der SPD in Nürnberg, 25.-29. August 1986. Grundsatz­programm der SPD – Entwurf der Programm­kommission, Inge Wettig-Danielmeier, stellvertretende Vorsitzende der Programm­kommission
    Gerhard Amendt: Gastkommentar: Die SPD und die Menschlichkeit, Welt am 6. November 2007
  2. MANNdat: Pressemeldung von MANNdat e.V. zur Verabschiedung des Gesetzesentwurfs zur Legalisierung der Körperverletzung von Jungen durch Beschneidung durch das Bundeskabinett, 11. Oktober 2012
  3. WGvdL-Forum: Manifold am 25. Mai 2010

Aus für Gender in Norwegen

Aus für Gender zumindest für die staatliche Gender-Forschung des Nordic Institut ab 2012 mit einem ursprünglichen Jahresbudget von 56 Millionen. Wie war das möglich? Ein intelligenter Komiker mit einem Kamerateam stellte Gender-Experten einfache Fragen. Mit ihren Antworten kam eine Lawine ins Rollen, mit Folgen auch für die deutsche Szene. – Hier ist die Geschichte:

„Ein Mann, eine Idee, eine Tat.“

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Der Mann

Harald Eia, mit einem MA in Soziologie und Norwegens bekanntester Komiker, kam nach seinem Studium zu der Erkenntnis, dass die Gender-Theorie – nach der Mann und Frau gleich seien und alle Unterschiede ihre Ursache ausnahmslos in gesellschaftlichen Prägungen hätten, und nicht mit den klassischen Wissenschaften wie Biologie, Anthropologie etc. übereinstimmen. Sein Kommentar: „Ich fühlte mich von meinen Universitäts­lehrern betrogen.“

Die Idee

Eia’s Idee war es, das „Gender Paradox“ in Norwegen zu hinterfragen. Dieses Paradox besteht in einem Widerspruch zwischen jahrzehntelanger „gendersensibler“ Erziehung zur Gleichheit (hier der norwegische Genderplan) und den nach wie vor unterschiedlichen männlichen und weiblichen klassischen Berufswahl. Dieser Unterschied war bezeichnenderweise seit langem größer als in vergleichbaren Ländern. Das Thema wurde mehr und mehr zu einem Tabu in der norwegischen Öffentlichkeit. Das wollte Harald Eia u.a. durchbrechen.

Die Tat

Er organisierte ein Kamerateam und stellte bekannten norwegischen Wissenschaftlern kritische Fragen zur Gender-Theorie im Vergleich zu Erkenntnissen aus den klassischen Wissenschaften. Es waren Fragen über sexuelle Orientierung, Geschlechtsrollen, Gewalt, Rasse und Erziehung. Er tat dies mit seinem fundierten Vorwissen in einer gewollt naiven, aber humorvollen Fragetechnik. Solche Art Fragen waren die Wissenschaftler nicht gewohnt, besonders nicht bezüglich der bis dato sakrosankten Gender-Theorie. Viele Interviewte merkten erst danach, was da eigentlich abgelaufen war. Ehe sie sich beschweren konnten, gingen seine Interviews im Frühjahr 2011 beim staatlichen TV-Sender NRK in der Sendereihe „Gehirnwäsche“ auf Sendung. Die Öffentlichkeit war schockiert und die Wissenschaft entsetzt.

Update 17.09.2012: Das NRK sendete sieben EIA-Videos.
Das Video, was am meisten die Wissen­schafts­szene und dann die politische Szene anheizte, was das Video Nr. 1 „The Gender Equality Paradox“, das Thema, was Harald Eia veranlasste, die „Basics“ der ganzen Gender-Theorie zu hinterfragen ist nunmehr auch mit deutschen Untertiteln verfügbar.
Hier folgt eine Übersetzung des Videos über das Gender Paradox durch eine Kommentatorin. Harald Eia thematisierte hier vor allem die „gendersensible“ Umerziehung zu einer geschlechtsunabhängigen Berufswahl. Das Ergebnis jahrzehnterlanger Umerziehung war ein unverändertes Berufswahlverhalten von Mädchen und Jungen. Ebenso sehenswert ist das Video Nr. 7 „Nature and Nuture”.

Das Ergebnis

Wissenschaftliche Diskurse waren in Norwegen generell bis zu den Eia-Videos öffentlich einfach nicht existent. Nach den TV-Sendungen fand über Wissenschaft und speziell über das „Gender“-Thema eine landesweite Debatte statt. Über diese Entwicklung wird in der Pressemitteilung des Europäischen Journalistenverbandes folgendes Resümee gezogen:

„So even if Eia’s methods have been critisised, there is now a general agreement that the result of this project has been good for both the sciences and society as a whole. For the first time, science is really being discussed. Even if many strange things have been said and written, this has been (and still is) a unique educational process for both the general public and the scientific community.“

Ein späteres Ereignis in diesem Zusammenhang war noch viel sensationeller: am 19. Oktober 2011 erschien eine Pressemitteilung, die die Schließung des NIKK, des Nordic Gender Institute zum Jahresende 2011 ankündigte. Damit war der Förderstopp auch für Gender Studies des skandinavischen Institutes verfügt. Dies wurde mit einer einstimmigen Entscheidung des Nordic Council (ein Rat aller vier skandinavischen Minister für „Gender equality and migration“) beendet. Der Council begründete seine Entscheidung damit, dass es dem NIKK mit seinen Gender Studies nicht gelungen sei, weder zur wissenschaftlichen Debatte in allen nordischen Ländern beigetragen, noch mit Umsetzung ihrer Ergebnisse die Brücke zur Gesamtgesellschaft geschlagen zu haben. Und das in dem „Genderland Nr. 2“ auf der Welt (nach dem Global Gender Gap Index 2011)! Auch der Versuch, die Gender Studies durch sinnvolle Projekte zu ersetzen, wurde von dem Council abgelehnt.

Das Resümee

Das ist alles Monate her. Wir erfuhren von den Videos von unseren französischen Kollegen im Mai 2012. Allerdings konnten wir damit nicht sonderlich viel anfangen, weil die Hintergründe unklar waren. Erst kürzlich gelangte obige Pressemitteilung über diverse Google-Alerts an unsere Adresse.
Warum diese monatelange Verzögerung? Warum war darüber bisher in der deutschen Presse monatelang nichts zu finden? Gab es da ein Schweigekartell? Und wenn ja, warum?
Wir vermuten: die Gründe für den Förderstopp könnten auch in Deutschland zu einer möglichen Evaluation der deutschen Gender Studies führen:

  • es braucht eine Art „Besessenheit“ eines Einzelnen (hier: ein Mann), so ein Evaluations-Projekt zu initiieren und gegen eine geschlossene ideologische Front durchzustehen
  • die seit den 70ern praktizierte „Gender-Lehre“ – ohne Austausch mit den klassischen Wissenschaften – ist im sozialdemokratischen Norwegen wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.
  • die befragten Gender-Experten waren es offensichtlich nie gewohnt, dass ihre Theorie öffentlich hinterfragt wurde. Ihre Diskursfähigkeit wurde somit kaum auf die Probe gestellt.
  • die Staatsideologie „Gender“ wurde auch in Norwegen durch die Bürgergesellschaft nie legitimiert. Gender gehörte nicht zum öffentlichen Diskurs, obwohl es gerade ihn manipuliert hatte …
  • der Wohlfahrtsstaat (in Norwegen noch finanziert durch die Erdölförderung) ermöglichte eine Parallelwelt dieser Ideologie, beide sind allerdings eine schädliche Kooperation eingegangen
  • Harald Eia konnte zeigen: „Money corrupts science.“

Das Netz

Eine Google-Analyse der Netz-Reaktionen zu unserem Artikel hat ergeben:

  1. die Reaktionen stammen bisher fast ausschließlich aus der Bloggerszene, d.h.
  2. die Online-Ausgaben der Printmedien schweigen und
  3. ebenso schweigt die Gender-Szene.

Das bedeutet, dass der eigentliche Diskurs über die Gender-Theorie noch nicht begonnen hat. Die Gender-Szene kann es sich schlicht „leisten“, zu schweigen. Und die Medien? Dazu hören wir von einem Journalisten der Printmedien: „Gender liegt nach wie vor unterhalb der Wahrnehmungsschwelle eines normalen Lesers.“ Das ist wohl wahr, denn: man sollte bedenken, dass schätzungsweise 90% der Bevölkerung noch nie etwas von „Gender“ gehört hat. Das ist Programm. Ein staatsideolgisches Programm, welches ungehindert durch eine parlamentarische Opposition, weiterhin ihre stetig fließenden Fördermittel in Millionenhöhe bezieht. Darüber besteht parteienübergreifend ein stillschweigendes Einvernehmen. Gender-Projekte sind „Abnickprojekte“. Diese Tatsachen sind mit einzubeziehen, wenn man an eine Übertragung, an einen Transfer auf die deutsche Situation denkt:

Der Transfer (Update 14.9.12)

Was lernen wir für unsere deutschen Verhältnisse aus dem norwegischen Vorfall?

Der Gleichheitsgedanke ist in Norwegen jahrzehntelang stärker verankert als in Deutschland, und trotzdem hat es nur eines Komikers bedurft, um nachzuweisen, dass die Gender-Theorie nur aus einer Ansammlung von unbewiesen Behauptungen besteht. Unfassbar: und trotzdem meint die Gender-Ideologie, einen universellen, ja sogar totalitären Anspruch zu besitzen – ohne öffentlichen Widerspruch, geschweige denn Empörung …

Zunächst übertragbar auf deutsche Verhältnisse sind im besonderen die Argumente des Förderstops des Nordic Councils:

  • die überwiegende Abkapselung der Gender-Theorie von den klassischen Wissenschaften (ein interdisziplinärer Diskurs würde den ideologisch-totalitären Kern der Gender-Ideologie bloßstellen). Eine Ausnahme stellt die Pädagogik dar. An den Hochschulen und in den Kultusministerien ist sie mit der Gender-Ideologie in den letzten Jahren eine Art Symbiose eingegangen.
  • die mangelnde Umsetzung der Gender Studies, bedingt durch eine zwanghafte Scheu vor einer öffentlichen und dann auch legitimierenden Debatte.

Genau wie in Norwegen wurden in Deutschland jahrzehntelang die Phänomene der Abkapselung und Scheu vor Öffentlichkeit einer Staatsideologie, wie die Gender-Ideologie, von der Gesellschaft nicht hinterfragt. Im Gegenteil: die Gender-Theorie konnte sich zu einem gut subventionierten Tabuthema entwickeln.

Die Gründe für den Förderstopp, beschlossen von den skandinavischen Ministern des Nordic Council, sollte für uns eine bedeutsame politische Signalwirkung haben, weil er u.a. den gesellschaftlichen Nutzen von Gender Studies prinzipiell in Frage stellt. Diese Entwicklung hat kürzlich auch an Universitäten in den USA eingesetzt. Ein Transfer der norwegischen Erfahrungen auf unsere Situation muss hier bei der Frage der sachgemäßen Mittelverwendung der Fördermittel und der fehlenden Umsetzbarkeit ansetzen.

AGENS sieht seine Aufgabe nach dem norwegischen Geschehen umso mehr darin, die Evaluierung Gender-Forschung an zu gehen und auf die entwürdigenden Auswirkungen der Gender-Theorie in Kitas und Schulen, im öffentlichen Dienst, in der Bundeswehr, den Universitäten und, zunehmend auch in der Privatwirtschaft, (durch die Frauenquote) hinzuweisen. Nicht zu vergessen ist der Einfluß der Gleichheitsideologie auf die Familienpolitik. Am Beispiel Norwegen erkennen wir: auch in Deutschland haben wir ein Kartenhaus, das nur durch eine falsche Bewegung zusammenbrechen kann.


Feministische Wissenschaft

Die feministische Verweigerung

Ein Aspekt feministischer Ideologie besteht in „TotalRej“ oder Totale Rejektion, also die totale Zurückweisung. Dabei geht es um die vollständige Ablehnung eines als maskulin, patriarchal und eurozentrisch empfundenen Erbes. Als Konsequenz werden alle Aspekte der Gesellschaft, der Wissenschaft und der Wirtschaft einem Trans­formations­prozess unterworfen werden und durch einen als feministisch korrekt empfundenen Gegenentwurf ersetzt werden.
So wird Geschichte zu Feministischer Geschichte, Theologie zu Feministische Theologie, Mitarbeiter­führung zu Feministischer Mitarbeiter­führung, Familien­politik zu Feministischer Familien­politik, Linguistik zu Feministischer Linguistik und so weiter. Es geht dabei um ideologische Uminter­pretationen von Gesellschaft, Wissen und Kultur im orwellschen Sinne.

So wie die kommunistische Partei KPdSU einst alles verwarf, was nicht ihrer Interpretation kommunistischer Ideologie entsprach, verwerfen TotalRej-Feministen alles, was aus ihrer Sicht als sexistisch, patriarchal und frauenfeindlich zu werten ist und nicht ihrer Version der feministischen Weltsicht entspricht.

Der Feminismus ist eine politische Bewegung. Ähnlich wie der Marxismus, der behauptet, die Geschichte bestehe aus einem Klassenkampf, behauptet der Feminismus, die Geschichte bestehe aus einem „Geschlechterkampf“. Und dieser Kampf ist auch allen Ebenen der menschlichen Existenz zu führen. Es geht also um Ideologie und Politik.

Das entscheidende Defizit der gegenwärtig vorherrschenden Geschlechter­theorie ist, dass sie sich praktisch überhaupt nicht um das Thema Fortpflanzung, also den evolutions­biologischen Ursprung und Sinn von Geschlechter­differenz, kümmert. Diese Ignoranz ist der methodische Schwachpunkt der Theorie. Durch die Marginalisierung der Fortpflanzung verweigern sich die Gender Studies einer wirklichen interdisziplinären Verständigung und Zusammenarbeit mit Hirnforschern, Evolutions- und Sozio­biologen. Auch Gender-Theoretiker, die auf natur­wissen­schaftliche Forschung eingehen, sind entweder offen biologiefeindlich oder wollen die Biologie im Dienste der eigenen Theorie uminter­pretieren.

Die Abkehr von Wissenschaft

Seit Descartes ist man sich in Europa einig, dass es bei Wissenschaft nicht auf den Gegenstand, sondern auf die Methode, das sind Nachvollziehbarkeit, Wiederholbarkeit, grundsätzliche Falsifizierbarkeit von Hypothesen, ankommt. Feminismus ist allerdings weniger am westlichen Wissen­schafts­leitbild des Kritischen Rationalismus orientiert, als vielmehr an der Methodologie eines Marxismus/Leninismus’ alter Schule: Es wird nach dem Motto verfahren: „Wenn sich die Welt einfach nicht so verhält, wie es das feministisch-zentriertes Weltbild (der Denkansatz) vorausgesagt hat, dann ist die These nicht etwa falsifiziert, nein, dann haben wurde halt noch nicht lange genug geforscht und die Realität erkannt.“ Mit anderen Worten bedeutet das, die Erkenntnis­methode (das Werkzeug) stimmt nicht, nicht etwa die These! Und so wird unter diesem unwissen­schaft­lichen Ungeist eine Unmenge an Staatsgelder für Frauen­wissen­schaften, Gender-Studies-Lehrstühle an Universitäten und kommunalen Frauen­beauftragte verbraten. Es bleibt aber nicht dabei, dass weitgehend unbemerkt von der männlichen Öffentlichkeit für Nonsens in Laber­wissen­schaften, die zunächst von den Frauen unterwandert wurden, investiert wird. Inzwischen werden auch Natur­wissen­schaften wie Mathematik, Biologie, Physik und Chemie und Ingenieurs­wissen­schaften mit Feminismus und Gender-Inhalten angereichert. Es kann sich nur noch um eine Frage der Zeit halten, wann es eine feminisierte Mathematik, Physik und Chemie geben wird. Eliten und Politik werden so zielstrebig mit Genderismus und feministischer Esoterik unterwandert und unsere Gesellschaft entfernt sich mit Riesen­schritten von Aufklärung und Rationalismus.

Diese Haltung betrifft die Biologie mit besonderer Schärfe: Sie wird nicht mehr als Disziplin anerkannt, die allgemein gültiges Grund­lagen­wissen über das Leben schafft, sondern oft insgesamt und von vornherein mit Ablehnung betrachtet. Biologie wird entlarvt als Teil eines „hetero­normativen“ Machtapparates, dessen wissen­schaft­liche Methoden kulturell vorgegeben und von bestimmten – patriarchalischen – Interessen geleitet seien. „Biologismus“ ist in diesen akademischen Kreisen ein schwerwiegender Vorwurf. Schlimmer als ein Biologist ist eigentlich nur noch ein Rassist.

Gender Studies gehen das Thema Geschlecht mit einer neuen Methode an, nämlich durch Dekonstruktion, also durch die kritische Analyse von Diskursen. Dabei betreifen viele Vertreter der Gender Studies ihre Theorien nicht als Ergänzung natur­wissen­schaft­lichen Wissens über das Geschlecht, sondern als dessen notwendige Korrektur. Das trifft vor allem auf jüngere Theoretiker wie Judith Butler zu, die auch das biologische Geschlecht zu einem sozialen Konstrukt erklärt haben. Sie machen also das Forschungs­objekt Geschlecht den Natur­wissen­schaften generell streitig.

Es wird ein Denken gefördert, welches alles diskreditiert, was nicht „feministisch“ genug daherkommt und erzeugt eine hoch emotional aufgeladene moralische Atmosphäre, die hohe Barrieren gegen alles aufbaut, welche andere Sichtweisen in Betracht ziehen und untersuchen wollen. Es gibt Sprachregelungen, in denen Frauen nur als Opfer vorkommen. Studenten nehmen bisweilen die umfassende Verdammung nichtfeministischer Schriften bisweilen wörtlich. Warum sollten sie Darwin, Marx oder Freud lesen, wenn sowie so schon feststeht, dass diese Autoren nur „sexistischen Unsinn“ geschrieben haben.

Es findet eine gefährliche Einengung des Blickes statt, die rechtfertigt, warum man sich nicht mit anderen Wissenschaften auseinander­setzen muss, und wenn dann nur in der Interpretation feministischer Wissenschaftler.
Wissen wird erst nach feminstischer Neuinterpretation und nur in diesem Rahmen einbezogen, ansonsten eben abgelehnt.

Das „Pippilotta-Prinzip“

Das Ganze läuft auf einen Lebensentwurf „Ich bau mir die Welt, widewidewie sie mir gefällt“ von Pippi Langstrumpf hinaus.
Arne Hoffmann hatte diese Entwicklung bereits 2001 in seinem Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ beschrieben:

Die Herangehensweise an die Wissenschaft treibt zumindest in den USA immer seltsamere Blüten. So halten die meisten Lehrerinnen im Fach „Frauenstudien“ Wissen an sich für eine „patriarchale Konstruktion“. Die Grenzen zwischen einem akademischen Fach und einer politischen Bewegung verschwimmen. Auch Logik, Intelligenz und Verstand werden als „phallo­zentrisch“ abgewertet, Wissenschaft als bourgeois und imperialistisch. Konsequent verkündet die feministische Theoretikerin Elizabeth Fee: „Wissen wurde als ein aggressiver Akt geschaffen – eine passive Natur musste vom Mann verhört werden, entkleidet, penetriert und gezwungen, ihre Geheimnisse zu enthüllen.“ Mary Ellmann und Catharine MacKinnon behaupten, dass Männer sich der Natur nähern wie Vergewaltiger einer Frau und Vergnügen daran haben, ihr Gewalt anzutun. Feministinnen haben MacKinnon zufolge erkannt, dass für Männer „wissen soviel wie ficken bedeutet“. (…) In einer ähnlichen Weise behauptet die Feministin Sandra Harding, Newtons Gesetze der Mechanik hätte man ebenso gut „Newtons Vergewaltigungs­handbuch“ nennen können.

Margita Levin nennt weitere Beispiele für diese feministische Wissen­schafts­feind­lich­keit in einem Artikel im „American Scholar“: Wenn etwa die Rede davon ist, dass bestimmte physikalische Objekte eine „Kraft ausüben“, die Evolution als ein „Kampf“ um die Erhaltung der Art geschildert wird oder erklärt wird, dass Tiere in Gegenden mit ungenügenden Lebens­grund­lagen in „Wettbewerb“ miteinander treten, wird das als Beleg für die Herrschaft der männlich-aggressiven Denkweise gewertet. Das Gesetz von der Trägheit der Masse fuße Feministinnen zufolge auf dem Bedürfnis des Kapitalismus, das Geld im Umlauf zu halten, und das Ersetzen des ptolemäischen Weltbildes (die Sonne dreht sich um die Erde) durch das kopernikanische (die Erde dreht sich um die Sonne) wird als Bezwingung des femininen durch das maskuline Denken kritisiert. Margita Levins Reaktion auf die Vertreterinnen solcher Thesen lässt sich in einem Satz auf den Punkt bringen: „Denken Sie, wir hätten eine Wahl …?“

„Es ist sehr schwierig, Studentinnen, die in der feministischen Perspektive trainiert sind, zu unterrichten“, erklärt ein Professor in den USA. „Sie misstrauen allem, was Sie sagen. Für sie ist Vernunft an sich patriarchal, linear und unterdrückerisch. Sie können nicht mit ihnen argumentieren.“ Die feministische Soziologin Lois Hoeffler, deren Untersuchungen zufolge Frauen öfter und schwerer depressiv als Männer seien, reagierte auf den Vorwurf, ihre Untersuchung sei unwissen­schaftlich durchgeführt worden, mit dem Statement, sie sei an „phallozentrischer Theorie“ nicht interessiert. „So vieles der Psychologie beruht darauf, dass Männer Frauen unterdrücken. Ich kann damit nicht umgehen.“ Sie erwarte mit einer steigenden Zahl feministischer Forscherinnen, dass immer mehr Studien und Umfragen dieses neue Bewusstsein widerspiegeln würden.

Erin Pizzey, selbst engagierte Frauenschützerin, bereitet Männerhass als Studienziel indes eher Sorge: „Ich fand Schulen voll mit Lehrerinnen, die nicht Lehrer, sondern politische Aktivistinnen waren.“ Pizzey bezeichnet es ganz offen als „Gehirnwäsche“, was hier an Generationen junger Frauen vorgenommen wird.

Abschaffung jeglicher Anforderungen an Frauen

2011 wurde mit Susanne Baer eine Radikal­feministin zur Richterin am Bundes­verfassungs­gericht ernannt.
Hadmut Danisch erhob 2008 eine Verfassungs­beschwerde zum Thema Prüfungs­ordnung. Inhaltlich ging es um Promotions­anforderungen an deutschen Universitäten. Im vorausgegangenen Verwaltungs­streit war die Karlsruher Universität in acht Jahren nicht in der Lage, auch nur ansatzweise zu sagen, was sie überhaupt verlangt und was eine Promotionsleistung ist. (474) Nachdem seine Beschwerde dreieinhalb Jahre beim Bundes­verfassungs­gericht schmorte, wurde ihre Annahme seiner Beschwerde am 20. März 2012 ohne Angaben von Gründen abgelehnt. Seine Nachforschungen ergaben, dass die Ablehnung etwas mit der Berufung von Susanne Baer zur Bundes­verfassungs­richterin zu tun hatte. Er durchleutete ihren Lebenslauf nach Hinweisen, was sie für ihren Posten am Bundes­verfassungs­gericht qualifiziere und stellte fest, dass sie außer politischer Lobbyarbeit für Frauen und Genderismus (sie leitete das Gender­Kompetenz­Zentrum) praktisch nichts gemacht hat. Er kommt zu dem Schluss:

„Ich halte Baer für eine als Juristin getarnte Lobbyistin, die soziologisch und politisch unterwegs ist.“

„Ich halte Susanne Baer auf Grundlage ihrer Äußerungen und Publikationen sowie ihres Lebenslaufes weder als Verfassungsrichterin noch als Rechtsprofessorin für qualifiziert. Einmal weil sie Politik und Wissenschaft nicht auseinanderhalten kann und Politik als Wissenschaft ausgibt. Zweitens weil sie formal Juristin, faktisch aber fast nur im soziologisch-philo­sophischen Bereich tätig ist und sich nach meinem Eindruck aus der Rechts­wissen­schaft ziemlich heraushält und ich von ihr keine ernstlichen juristischen Leistungen gefunden habe. Drittens weil sie extrem ideologisch ausgerichtet ist und man ihren Publikationen die Unwissen­schaft­lichkeit sehr deutlich anmerkt, da ist alles willkürlich, unbewiesen, nicht nachvollziehbar, esoterisch. Sie erklärt sogar, wissen­schaftliche Qualitätskriterien schlechthin abzulehnen und propagiert im Rahmen der Gleichstellung qualitätslose Beliebigkeit, die Abschaffung jeglicher Anforderungen an Frauen. Viertens weil sie ausdrücklich erklärt, ihr willkürliches und selbsternanntes Gerechtig­keits­gefühl über gedrucktes Recht zu stellen, und damit ihre Eigeninteressen über das Grundrecht zu stellen. Fünftens weil sie anscheinend nur Artikel 3 Grundgesetz kennt und ich der Meinung bin, dass Verfassungsrichter sie alle kennen müssen.“

Die Ablehnung der Verfassungs­beschwerde zum Thema Prüfungs­ordnung, die ohne Begründung erfolgte, hat also den Hintergrund, dass Susanne Baer vermeiden wollte, dass vergleichbare und nachprüfbare Promotions­anforderungen festgelegt werden, weil dies mit Sicherheit das Ende „feministischer Titelmühlen“ und feministischer Gleich­stellungs­phantasien bedeutet hätte. Gratis-Promotionen für Frauen hätte man wohl kaum ins Gesetz schreiben können. Hätte sie die Beschwerde zur Entscheidung angenommen, hätte sie Farbe bekennen müssen, was sie eigentlich will: Gleiche Anforderungen für alle oder Gratis-Promotionen und Gratis-Professuren für Frauen. Und Radikalfeministinnen wollen ja gerade die Abschaffung des Leistungs­prinzips für Frauen: Keine Qualität, keine Wissenschaft, nichts lernen müssen, keine Anforderungen, keine Nutzenanalyse, sondern pauschal alles als gleich gut zu bewerten, egal was es ist. Das ist ihr erklärtes Ziel. Aber eben nicht so öffentlich. Denn die offen erklärte Null-Schranke wäre nicht nur der akademische Offenbarungseid gewesen, sondern hätte dem Feminismus seine wohlverdiente Blamage eingebracht und ihn angemessene Lächerlichkeit preisgegeben. Es wäre aber auch schlichtweg grundgesetzwidrig, denn zu solchen Pseudo- und Gratis­prüfungen, wie Baer sie für Frauen haben will, ist der Staat nicht legitimiert. Somit bliebt als einzige Möglichkeit für die feministischen Bundes­verfassungs­richterin, ihre Strategie der völligen wissen­schaft­lichen Anspruchs­losigkeit für Frauen aufrecht zu erhalten und den Gleich­stellungs­gedanken fortzuführen, ohne sich als Richterin lächerlich zu machen, die Verfassungs­beschwerde ohne Entscheidung, ohne Begründung und ohne Aufhebens in die Tonne zu treten. (475)

Die feministische Überzeugung, wonach Wissen und Leistung patriarchale Erfindungen seien, die von Männern nur ersonnen wurden, um Frauen zu benachteiligen, ist also im Bundes­verfassungs­gericht angekommen.

Arne Hoffmann beschreibt in seinem Blog, wie elf Jahre nach der Veröffentlichung seines Buches vor allem am Zustand der deutschen Wikipedia abzulesen ist, wohin dieser totalitäre Anspruch der feministischen „Wissenschaft“ geführt hat: Im Eintrag „Männer­rechts­bewegung“ dürfen ausschließlich feministische Einschätzungen stehen bleiben; wer widerspricht, wird gesperrt. Ideologische Kampfschriften von Feministen wie Thomas Gesterkamp und Hinrich Rosenbrock werden auf den Diskussions­seiten zu verschiedenen Einträgen zwar als parteiisch, wenn nicht pseudo­wissen­schaftlich erkannt, bleiben aber als Quellen für Tatsachen­behauptungen problemlos in den Artikeln stehen. Das Management von Wikimedia Deutschland erklärt sich mit den Feministinnen „auf einer Linie“. Und wie vergangene Woche „eigentümlich frei“ berichtete, soll das offenbar erst der Anfang sein. So erklärte unlängst die Feministin Julia Kloppenburg, Projekt­assistentin des Vereins Wikimedia: „Viel Wissen, auf welches heute am ehesten zugegriffen wird, ist aus einer weiß-männlich dominierten Wissens­produktion heraus entstanden. Bis heute bleibt dieses Wissen unmarkiert im Gegensatz zu anderen Wissens­produktions­formen, so gibt es ‚Geschichte‘ dann zusätzlich als ‚das Andere‘, aber mittlerweile beispielsweise Black History oder feministische Geschichte.“
Arne Hoffmann übersetzt das auf folgende Weise in Klartext: Vielen Dank, Jungs, dass ihr die Wikipedia mit so viel Arbeit aufgebaut und ihr zur allgemeinen Anerkennung verholfen habt. „Jetzt brauchen wir diese weiß-männliche Wissens­produktion nur noch durch die feministische Wissenschaft zu ersetzen, und fertig ist der Lack.“ Die doofen Männer­rechtler waren nur die ersten, denen mit diesem Austausch die Fresse poliert wurde.

Hadmut Danisch gibt als Grund dafür, warum in feministischer Wissenschaft das Geschlecht als kulturell erschaffen ansieht. Diese Sichtweise ist ganz bewusst so konstruiert, weil sie sich einer wissen­schaft­lichen Herangehens­weise – und damit dem Risiko der Widerlegung oder der Forderung eines Nachweises – möglichst weit entzieht. Geschlecht und Sexualität beruhen bei Gender und Queer nicht deshalb auf angeblicher kultureller Prägung, weil man daran glaubt, sondern weil es die größte und am schwersten zu widerlegende Willkür der Behauptungen eröffnet. Eine reine Zwecküberlegung, um von jeder Wissen­schaft­lichkeit möglichst weit weg zu kommen. „Um biolo­gistischen und substanzia­listischen Fundierungs­diskussionen zu entkommen“, wie Engel Butler beschreibt, heißt nichts anderes als der Begründungs- und Verifikationspflicht zu entkommen, sich ins Substanzlose zu flüchten.

Damit gehören Gender und Queer nicht in den Bereich der Wissenschaft, sondern in den Bereich politischer Propaganda und Desinformation. (247)


Aufruf zum SPENDENBOYKOTT von Wikipedia Deutschland


Stellen Sie sich vor, Sie nehmen den Brockhaus zur Hand, schlagen unter Wolfgang Amadeus Mozart nach und lesen dort: „Infantiler Möchtegern-Komponist, der bis zu seinem frühzeitigen Ableben in Salzburg und Wien dilettiert hat und in enger Verbindung zu feudalistischen Herrschern stand, die in Reichtum schwelgten, während um sie herum Kinder und Frauen an Hunger starben.“ Wir sind sicher, diese Beschreibung würde Reaktionen nach sich ziehen, die wütend oder empört, in jedem Fall aber irritiert ob der Diskreditierung von Wolfgang A. Mozart als Komponist wären. Die beschriebene Form der Diskreditierung, allerdings von lebenden, nicht von toten Personen des öffentlichen Lebens, findet sich neben sachlich falschen und ideologisch verzerrten Inhalten und in großer Zahl in der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist diese Form der öffentlichen Herabwürdigung und ideologisch motivierten Fehlinformation gegen die wir uns mit diesem Aufruf richten:

Wir rufen zu einem Boykott von Wikipedia Deutschland auf: Keine Spenden mehr für die Wikimedia-Foundation Deutschland, denn mit Spenden wird der Missbrauch von Wikipedia Deutschland als ideologische Plattform finanziert – Spender finanzieren damit ihre eigene Fehlinformation und die Diskreditierung lebender Personen!

Begründung:

Ausgehend von einer Reihe von diffamierenden Einträgen in der deutschsprachigen Wikipedia und dem offensichtlichen Bemühen einiger Wikipedia-Autoren, die Plattform als Mittel in einem ideologischen Kampf zu nutzen, haben wir uns in einem Offenen Brief an den Gründer der Wikipedia, Jimmy Wales, gewendet.1 Der Offene Brief, der auch an die Mitglieder des Präsidiums der Wikimedia Foundation Deutschland verschickt wurde, stellt nicht nur die erheblichen Probleme dar, die die deutsch­sprachige Wikipedia mit ideologischer Unterwanderung hat, er zeigt auch die Strukturen und Prozesse auf, die für die Unterwanderung verantwortlich sind. Und: er verweist darauf, dass die Anonymität der Autoren die Wurzel allen Übels ist. Ganz wie es z.B. der Neue Institutionalismus von Oliver Williamson voraussagt, nutzen bestimmte politische Gruppen die Anonymität der Wikipedia, um die Plattform zu unterwandern und zum Propagandaorgan ihrer eigenen Ideologie zu machen. Die Belege für diese Behauptung sind mittlerweile zahlreich und betreffen Artikel aus allen Bereichen der Wikipedia.

Ein Teil der Belege und weitere Informationen zur ideologischen Unterwanderung der Wikipedia sowie der Offene Brief findet sich unter den folgenden Links:

Propagandaschmiede Wikipedia, Der Kritisator am 21. August 2012
AUFRUF FÜR EINE IDEOLOGIEFREIE WIKIPEDIA, ScienceFiles am 19. August 2012
Leserbrief: Wie es einem in der Wikipedia mittlerweile ergeht, Genderama am 13. August 2012
Entideologisierung der deutschen Wikipedia – update, ScienceFiles am 8. August 2012
Wikipedia: Wie Feministinnen hunderte Studien über häusliche Gewalt verschwinden ließen, Genderama am 5. August 2012
Wikipedia-Irrsinn: Erste Außenstehende greifen ein, Genderama am 2. August 2012
Feindliche, ideologische Übernahme: Deutsche Wikipedia droht im Desaster zu enden, ScienceFiles am 29. Juli 2012
Enigma – Geschichtsfälschung in der Wikipedia, Hadmut Danisch am 1. April 2012
Ist der Ruf erst ruiniert, The European am 22. Mai 2011

Man würde vermuten, dass der Betreiber einer Plattform, der darüber informiert wird, dass seine Plattform von Ideologen unterwandert ist und dazu missbraucht wird, Personen des öffentlichen Lebens zu diffamieren und persönlich herabzuwürdigen, erschreckt auf diese Information reagiert (nicht zuletzt, weil damit auch strafrechtliche Tatbestände geschaffen werden). Nicht so im Falle der Wikipedia. Die Wikimedia-Foundation Deutschland und Jimmy Wales hüllen sich in Schweigen. Sie wollen zu den offensichtlichen Problemen der Wikipedia nicht Stellung nehmen. Dabei häufen sich die Indizien, die auf eine ideologische Unterwanderung hinweisen. So werden oftmals relevante Informationen, obwohl bekannt, nicht berücksichtigt, und die Schreiber ideologischer Beiträge auf Wikipedia scheinen im Dauereinsatz zu sein, so dass sich die Vermutung aufdrängt, dass hier bezahlte Autoren am Werk sind. Im Verlauf der letzten Wochen haben sich viele Wikipedia-Insider über die Zustände und das Klima innerhalb der Wikipedia beklagt. Nur eines hat es in den letzten Wochen nicht gegeben: Eine Reaktion der Wikimedia-Foundation Deutschland oder von Jimmy Wales. Angesichts z.B. der für jeden lesbaren Diffamierungen lebender Personen auf den Seiten der Wikipedia wäre eine Reaktion nicht nur angebracht gewesen, sondern ein Gebot des Anstands.

Die Weigerung der Wikimedia-Foundation, sich mit dem Missständen auf Wikipedia auseinander zu setzen und dafür Verantwortung zu übernehmen, lässt nur die folgenden Schlüsse zu:

Zwar ist die Wikimedia-Foundation Deutschland sehr gut in der Lage, Spenden entgegen zu nehmen, hat aber kein Problem damit, dass mit diesen Spenden die Diffamierung von lebenden Personen auf den Seiten der Wikipedia finanziert wird.

Zwar ist die Wikimedia-Foundation Deutschland in der Lage, Spenden einzusammeln, aber sie ist nicht in der Lage oder Willens, Sorge dafür zu tragen, dass zumindest die Grundregeln des Anstands auf den Seiten der deutschsprachigen Wikipedia eingehalten werden.

Zwar nimmt die Wikimedia-Foundation Spenden gerne und aktiv entgegen, sieht aber der ideologischen Unterwanderung der Wikipedia untätig zu (oder die Mitglieder der Wikimedia-Foundation begrüßen die Unterwanderung).

Zwar ist die Wikimedia-Foundation Deutschland sehr agil, wenn es darum geht, Spenden zu sammeln, sie ist aber überhaupt nicht beweglich, wenn es darum geht, sich mit Kritik auseinander zu setzen oder gar Verantwortung für Missstände zu übernehmen.

All dies hat zur Folge, dass Spender die Diffamierung anderer finanzieren, dass sie die Wikimedia-Foundation bezahlen, die nach eigenen Angaben, zwar die Plattform „Wikipedia“ unterhält, aber keine Verantwortung dafür übernehmen möchte, was auf der Plattform betrieben wird, und es hat zur Folge, dass jeder Spender dabei mithilft, dass die deutschsprachige Wikipedia weiter von Ideologen unterwandert wird.

So kann das nicht weitergehen.

Deshalb rufen wir alle, die noch wissen, was Anstand ist, die nicht dafür spenden wollen, dass die deutschsprachige Wikipedia zu einer ideologischen Plattform ausgebaut wird, auf der die Diskriminierung anderer zum täglichen Geschäft und Auftrag wird und alle, die die Wikimedia-Foundation nicht für die Bereitstellung einer Plattform zur Diffamierung anderer finanzieren wollen, dazu auf, KEINE SPENDEN MEHR AN DIE WIKIPEDIA-DEUTSCHLAND zu richten.

  • Mike Buchanan, CEO Campaign for Merit in Business
  • Prof. em. Dr. Günter Buchholz
  • Dr. habil. Heike Diefenbach
  • Rainer Ebeling, Radio 6150
  • Arne Hoffmann, M.A.
  • Dr. Johannes C. Kerner
  • Michael Klein, M.A.
  • Dr. Michael Kühntopf
  • Dr. Andreas Kraußer
  • Thomas Lehmann
  • Stephan Linke
  • Rainer Luka, WikiMANNIA.org
  • Alexander Majer-Wendelstein
  • Dipl.-Ing. Manfred Worm Schäfer

Wenn Sie den Boykott-Aufruf unterstützen wollen, dann schreiben Sie bitte eine eMail an: science-watch@hotmail.co.uk

Da auch hier die profeministische Unterwanderung von Wikipedia nicht verborgen geblieben ist, siehe „Schwarze Feder“2, unterstützt AFW-D diesen Aufruf.3

AFW-D-Sprecher,
3. September 2012


  1. Feindliche, ideologische Übernahme: Deutsche Wikipedia droht im Desaster zu enden, 29. Juli 2012; Englisch: Ideological hijacking: German branch of Wikipedia threatens to fail, July 29, 2012
  2. Siehe auf WikiMANNia die Dokumentation zu Andreas Kemper, der Bücher selbst schreibt, um sie dann in Wikipedia als Sekundärliteratur einzuführen.
  3. AUFRUF zum SPENDENBOYKOTT von Wikipedia Deutschland, sciencefiles.org am 3. September 2012

Karlheinz Klements Genderwahn-Rede

Klements Rede gegen den Genderwahn
6. Juni 2008

Klements Rede gegen den Genderwahn am 6. Juni 2008

Abgeordneter Dipl.-Ing., MAS Karlheinz Klement (FPÖ): Frau Präsidentin! Frau Minister! Frau Staatssekretärin! Werte Kollegen! Schönen guten Abend!
Ich gehe nicht auf die Passagen dieses trockenen und öden Gesetzes ein. Ich möchte auf die Hinter­gedanken eingehen, die wesentlicher und entscheidend sind. Ich halte fest, dass es sich bei diesen gesamten Materien nur um Umerziehungs­projekte handelt, die Sie vornehmen wollen – gefördert durch die EU, auch gefördert durch das Ministerium. (Abg. Öllinger: Wie bitte?)

Es ist wirklich unglaublich, was da drinnen zu lesen ist. Wenn ich daran denke, dass wir den Bericht „Gender Mainstreaming und geschlechts­sensible Ansätze in der außerschulischen Jugendarbeit“ vorgelegt bekommen haben (der Redner hält ein Exemplar dieses Berichts in die Höhe), dann muss ich sagen: Hier wird Geld verschleudert. (Abg. Mag. Wurm: Man versteht Sie so schlecht!) Dieser Bericht kostet sage und schreibe 140 000 Euro – Geld, das woanders wirklich dringender notwendig ist und das wir dringender brauchen würden! (Abg. Dr. Haimbuchner: Skandal!) Und er zeigt, dass wir hier einen Gender-Wahn und eine rein feministisch geführte Gender-Diskussion erleben. Sie sind auf dem männlichen Auge völlig blind. Sie sehen nur mehr Ihre feministischen Flecken. Und das ist gefährlich. (Abg. Mag. Wurm: Ich habe kein männliches Auge! Fürchten Sie sich nicht!)

Das ist sehr gefährlich: Sie wollen eine Besser­stellung der Frauen, aber Sie vergessen, dass Sie mit Ihrer total überzogenen Politik eine Schlechter­stellung der Männer erreichen. Wir werden ja sehen, was dabei herauskommen wird. (Beifall bei der FPÖ.) Mit uns jedenfalls machen Sie dieses Spiel nicht! Das ist klar. (Abg. Öllinger: Ihnen würde Gender-Arbeit nicht schaden!)

Wenn wir nun erleben, Frau Minister Bures, dass wir monatelang durch Ihre Plakate – „Verliebt. Verlobt. Verprügelt.“ – in Österreich gequält werden, dann sehen wir schon, welche Grundeinstellung Sie verfolgen. Und wir müssen erleben, dass hier leider Gottes eine völlig menschen­verachtende Politik zum Tragen kommt, eine Einstellung von einem völlig verkorksten Männerbild. (Abg. Öllinger: Was haben Sie für ein verkorkstes Frauenbild?) Ihre Plakate, Frau Minister, sind eine Schande für Österreich! Sie sollten sich eigentlich bei den Männern und bei der Gesellschaft hier in Österreich entschuldigen. (Beifall bei der FPÖ.)

Ein kleiner Rückblick auf die Geschichte im Ausschuss. Es war sehr interessant, was da gekommen ist. Man müsse alles frauenfreundlicher machen, aber es stört niemanden in Ihren Reihen, dass bereits Werbespots gezeigt werden, wo Männer in Käfigen gehalten werden und oben drauf die Frau neue Mode präsentiert. Und der Kommentar der Frau Kollegin Rauch-Kallat war: „Hat der Mann im Käfig wenigstens eine Banane bekommen?“

Frau Kallat, das zeigt auch, wie weit Sie schon sind. Bei Ihrer Einstellung muss man sich wirklich auf den Kopf greifen und fragen: Wo ist denn die ÖVP gelandet? Das ist eine Peinlichkeit für dieses Land! (Beifall bei der FPÖ.) Das ist eine Diskriminierung der Männer. Das lassen wir nicht zu – ganz klar. Da können Sie mit uns nicht rechnen.

Jetzt kommt ein wichtiger Punkt, ein sehr lustiger Punkt: das Gebot zur sprachlichen Gleichbehandlung. Sie wollen bis Herbst einen Leitfaden erstellen, um eine diskriminierungs­freie Sprache zu haben. Unglaublich! (Demonstrativer Beifall der Abg. Mag. Muttonen.)

Wie viel kostet dieser Unsinn den Steuerzahler wieder? Vor allem: Was soll er bringen? Gibt es bald wieder eine Recht­schreib­reform, wo wir alles „vergendern“, wo eine Pflicht eingeführt wird, einen Gender-Wahn in die Sprache zu bringen? (Abg. Mag. Wurm: Das ist im Bundes-Gleich­behandlungs­gesetz!)

Gibt es eine neue Gender-Sprache? Vielleicht wird das Binnen-I verpflichtend werden, vielleicht bekommen Schüler dann einen Gender-Watch-Lehrer, der beauftragt wird, zu schauen, ob die Schüler in der Schule ja richtig gendern. Das ist vielleicht der nächste Punkt, das heißt, eine Gender-Watchlist, die dann auch Lehrer verpflichtet, Genderung vorzunehmen. Vielleicht gibt es dann Sittenwächter und Gender-Tugendwächter. Was Ihnen noch alles einfallen wird – wir sind gespannt darauf. (Abg. Dr. Haimbuchner: Eine Gender-Kommissarin! – Beifall bei der FPÖ.)

Folgendes wird auch interessant werden: Wie werden Sie mit anderen Sprachen vorgehen? Was machen Sie im Englischen? Das Englisch ist nicht dazu geeignet, Ihrem Gender-Wahn aufzusitzen. Im Englischen geht das einfach nicht. Und was machen Sie im Finnischen? (Abg. Mag. Muttonen: Man merkt, dass Sie kein Sprach­wissen­schafter sind!)

Im Finnischen, Frau Kollegin Muttonen, gibt es überhaupt keine Geschlechter. Wird dann die EU hergehen und vielleicht eine neue Sprache schaffen? – Kein Esperanto, sondern ein „Genderanto“, das allen europäischen Völkern zwangs­verordnet wird. Ich bin schon gespannt, zu welchen Blödsinnigkeiten Sie sich noch hinreißen lassen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Mag. Muttonen: Das ist so was von Blödsinn!) Das Gesetz zur Gleich­behandlungs­kommission und Gleich­behandlungs­anwalt­schaft hat ja noch einige lustige Punkte drinnen. Warum darf etwa ein Gleich­behandlungs­anwalt in der Arbeitswelt nur weiblich sein? – Erklären Sie mir das, bitte. Das heißt, einer sexuell belästigten Frau mutet man keinen Gleich­behandlungs­anwalt zu; aber ein sexuell belästigter Mann müsste auch mit einer Gleich­behandlungs­anwältin auskommen. Ob das jetzt diskriminierend oder nicht diskriminierend ist – ich bin sehr gespannt, wie Sie das dann in Ihren Antworten beurteilen werden.

Es geht aber noch weiter. Wir wissen – und das ist ein wirklich großes Problem –, dass wir eine Feminisierung der Schulen und Kinder­gärten erleben und dass das längst eine Ursache für eine Bildungs­diskriminierung der Knaben ist. Das ist eine Bildungs­diskriminierung, durch die männliche Schüler und Kinder­gärtner benachteiligt werden. Das führt oft dazu, dass, völlig unabhängig von der tatsächlich erbrachten Leistung in der Schule, Mädchen bessere Noten bekommen – wegen des Geschlechts! (Abg. Rauch-Kallat: Das war aber bei Ihnen nicht …!)

Das hält Sie auch nicht davon ab, auf Grund der jetzt großen Erkenntnisse bei der Zulassung zu Medizinstudien von einer weiteren Feminisierung zu sprechen: Es kann doch nicht sein, dass Männer plötzlich bei Tests besser abschneiden, das ist doch unglaublich! Da muss sofort bei den Tests etwas geändert werden, wir müssen sofort eine weitere Änderung einziehen!

Diese Auswüchse Ihrer Gender-Wahnsinnigkeit sind wirklich schon …

Präsidentin Dr. Eva Glawischnig-Piesczek: Herr Kollege! Sie haben jetzt drei Mal den Begriff „Gender-Wahn“ und „Wahnsinn“ verwendet. Ich bitte Sie, diesen Ausdruck zurückzunehmen, oder ich erteile Ihnen einen Ordnungsruf. (Beifall bei der SPÖ, der ÖVP und den Grünen.)

Abgeordneter Dipl.-Ing., MAS Karlheinz Klement (fortsetzend): Das ist Gender-Wahnsinn! Das kann ich nicht zurücknehmen, weil es Gender-Wahnsinn ist, Frau Präsidentin.

Präsidentin Dr. Eva Glawischnig-Piesczek: Ich erteile Ihnen hiermit einen Ordnungsruf.

Abgeordneter Dipl.-Ing., MAS Karlheinz Klement (fortsetzend): Ich nehme diesen Ordnungsruf gerne zur Kenntnis. Ich nehme ihn als kleinen Orden mit, wenn ich hier das Rednerpult verlasse. (Abg. Öllinger: Ja, Sie sind …!)

Zur Arbeit und zur Einkommens­gerechtigkeit: Sie wollen uns einreden, dass wir die Frauen­förderung brauchen, um Gerechtigkeit in der Arbeitswelt und im Einkommen zu erreichen. Genau das Gegenteil erreichen Sie damit, wenn Sie Frauen mit aller Gewalt in technische Berufe hineindrängen! Das führt nämlich dazu, dass die so genannte billige Arbeitskraft Frau von der Wirtschaft missbraucht wird, somit einen Gesamtdruck auf alle ausübt und somit auch die Männer und alle Familien weniger Einkommen haben. Das kann auch nicht der Sinn dieser überzogenen Forderung sein. (Ruf des Abg. Dr. Graf in Richtung ÖVP.)

Interessant ist auch Folgendes. Trotz Ihrer Kampagnen, um Frauen in technische Berufe zu bringen, sind nach wie vor – nach zehn Jahren, nach fünfzehn Jahren mit vielen Projekten, die sehr teuer waren – die Wünsche der Frauen immer noch ganz andere. Sie wollen weiterhin Verkäuferin werden, Friseurin werden, Sekretärin werden; das sind weiterhin die beliebtesten Lehrberufe bei Frauen. Auch bei Akademikerinnen sieht es nicht anders aus; weiterhin wollen sie eher in Geistes­wissen­schaften, Pädagogik oder Veterinärmedizin tätig sein.

Das heißt, Ihr ganzer – noch einmal – Gender-Wahnsinn hat nichts bewirkt.

Präsidentin Dr. Eva Glawischnig-Piesczek: Ich erteile Ihnen noch einmal einen Ordnungsruf! (Abg. Dr. Graf: Frau Präsidentin! Zur Geschäftsordnung!)

Abgeordneter Dipl.-Ing., MAS Karlheinz Klement (fortsetzend): Ich lasse mich nicht unterbrechen, Frau Präsidentin, und komme zu einem weiteren Punkt, der auch interessant sein wird. (Abg. Dr. Brinek: Hat er noch Redezeit? – Abg. Dr. Graf: 45 Minuten!)

Wie wird es sich dann verhalten, wenn Ihre Einwanderungs­politik wirklich funktioniert, wobei Sie mit aller Gewalt auch Mohammedaner hereinholen? Was wird denn dann sein? – Die haben ein völlig anderes Verständnis von den Geschlechtern. Ich bin gespannt, wie dann Ihre Politik greifen wird.

Wenn wir weiterschauen: Heute gibt es bereits Forderungen nach eigenen Frauen­stadt­teilen. Das ist auch eine Forderung, die Ihren Ideen entspringt. Das heißt, es sollen in Wien eigene Stadtteile gebaut werden, in denen nur noch Frauen wohnen dürfen.

Was wird dann mit der männlichen Jugend passieren, die diese Frauen mitbringen? Was passiert mit den Kindern dieser Frauen? Müssen sie, wenn sie geschlechtsreif sind, irgendwann diesen Frauen­stadt­teil verlassen? Dürfen sie vielleicht auch nicht mehr diese Wohnungen übernehmen, wenn die Frauen ausziehen? (Abg. Öllinger: Das ist ja jenseitig!) Und darf in dieser Stadt überhaupt ein Postbote noch männlich sein? – Denken Sie einmal ein bisschen nach über Ihre Kuriositäten!

Wir werden uns auf jeden Fall nicht diesem Gender-Wahn anschließen. Und wir werden dafür kämpfen …

Präsidentin Dr. Eva Glawischnig-Piesczek: Herr Kollege! Ich bitte Sie wirklich eindringlich, zur Kenntnis zu nehmen, dass es gewisse Begriffe gibt, die die Würde und den Anstand dieses Hauses verletzen. Der Vergleich von Wahnsinn mit Gender-Politik fällt aus meiner Sicht als hier amtsführende Präsidentin genau in diese Kategorie. (Abg. Lutz Weinzinger: Aus Ihrer Sicht! – Weitere heftige Zwischenrufe bei der FPÖ.)

Es ist mein Recht und meine Pflicht, Sie hiermit zum dritten Mal mit einem Ordnungsruf zu bedenken! – Fahren Sie fort. (Beifall bei der SPÖ und den Grünen sowie der Abg. Dr. Brinek. – Zwischenrufe bei der FPÖ.)

Abgeordneter Dipl.-Ing., MAS Karlheinz Klement (fortsetzend): Ich nehme es zur Kenntnis, Frau Präsidentin. Trotzdem, sage ich Ihnen, werden wir uns dieser versuchten Einmischung auch in meine Rede nicht beugen. Ich werde trotzdem den Gedanken zu Ende bringen, auch wenn Sie mich drei Mal unterbrechen. (Abg. Öllinger: Was war der Gedanke bei dieser Rede?)

Ich bin gespannt, wann das auch ein anderer Präsident einmal bei Ihrer Fraktion tun wird. Ich bin sehr gespannt darauf. (Abg. Öllinger: Eine Ansammlung von blinden Vorurteilen!)

Faktum ist: Wenn Sie, Frau Bures, wirklich etwas tun wollen, dann nehmen Sie sich tatsächlich der diskriminierten Frauen an. Dafür gibt es einige Beispiele. Ich denke nur daran, was vor kurzem in einigen Groß­handels­ketten passiert ist. Da sind Frauen durch kleine Löcher in den Decken beobachtet worden, bis hinein in die Privat­sphäre, in die Intim­sphäre. Das wäre eine Aufgabe, dieser Bespitzelung von Frauen entgegen­zuwirken! Da könnten Sie sich große Verdienste erwerben. Ich gebe Ihnen diese Auszüge mit, da können Sie nachlesen, wo wirklich Bedarf wäre, um den Frauen zu helfen. (Der Redner überreicht Bundes­ministerin Bures eine Sammlung von Schrift­stücken.)

So wird auf jeden Fall eine geschlechter­neutrale, geschlechter­freundliche und geschlechter­gerechte Politik nicht gemacht werden.

Ich fordere Sie auf: Kehren Sie um! Hören Sie damit auf, diese Politik der Spaltung zu machen, und versuchen Sie, wirklich das Verbindende in den Vordergrund zu stellen. (Beifall bei der FPÖ. – Abg. Stadlbauer: Was ist das Verbindende …? – Weitere Zwischenrufe.)

Karlheinz Klement
http://www.khklement.at
Generiert: 19. November 2009, 21:19 Uhr

Reaktionen auf Klements Rede
6. Juni 2008

Klement zur Besuchsrechts- und Wegweisungs­problematik
10. Juli 2008


Die einzelnen Wort­meldungen aus der Parlaments­korrespondenz 06.06.2008/Nr.552:
http://www.parlament.gv.at/PG/PR/JAHR_2008/PK0552/PK0552.shtml

Feminismus und Jungenbeschneidung

Der Feminismus trägt den Anspruch vor sich her, für die „Gleichberechtigung von Frauen“ zu kämpfen. Praktisch geht es aber nicht um gleiche Rechte, sondern um Frauenbevorzugung.

Schon im Kampf gegen die Bescheidung von Mädchen waren beschnittene Jungen den Feministinnen und feministisch unterwanderten Nichtregierungsorganisationen egal. Eine Bundesratsinitiative wurde 2009 auf den Weg gebracht, mit der die Genitalverstümmelung (nur!) bei Mädchen und Frauen wirksamer und härter bestraft werden sollte.1

Es ist auch unerwünscht darauf hinzuweisen, dass es die Mütter sind, welche ihre Töchter zur Beschneidung bringen und es Frauen sind, welche die Beschneidung durchführen und die Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) weitertragen.

Kinder werden vor Häuslicher Gewalt auch nur dann geschützt, wenn die Gewalt von Männern ausgeht.

Auf einer kindgerecht aufgemachten Webseite „Kidsinfo häusliche Gewalt“2 findet sich dieser Text:

Wo findet meine Mutter Hilfe?
Wenn deine Mutter Unterstützung sucht, kann sie sich an eine Frauen­beratungs­stelle oder ein Frauenhaus wenden.2a
Was macht die Polizei?
Wenn du, deine Geschwister oder deine Mutter in Gefahr sind, kannst du die Polizei anrufen: Telefonnummer 110
Die Polizei kommt auf jeden Fall und wird euch weiterhelfen. Wenn es nötig ist, kann die Polizei deinen Vater für 10 Tage aus der Wohnung wegschicken.2b
Was steht im Gesetz?
Wenn dein Vater oder der Freund deiner Mutter deine Mutter schlägt, kannst du die Polizei rufen: Telefonnummer 110
Die Polizei kann ihn für 10 Tage aus der Wohnung wegschicken.
Er muss die Schlüssel abgeben und die Wohnung verlassen.
Während dieser Zeit darf er nicht in die Wohnung zurückkommen. Das wird von der Polizei überprüft.
Deine Mutter hat die Möglichkeit, mit dir und deinen Geschwistern in der Zukunft alleine in der Wohnung zu leben.2c
Was macht eine Frauenberatungsstelle?
Viele Frauen sind von häuslicher Gewalt betroffen. Deine Mutter soll sich nicht scheuen, Hilfe zu holen.
Sie kann mit uns reden über das, was passiert ist. Wir unterstützen deine Mutter.2d
Was ist ein Frauenhaus?
Frauenhäuser nehmen Frauen mit ihren Kindern auf, die von ihrem Mann oder Freund geschlagen oder beschimpft werden.
Im Frauenhaus können sie sicher wohnen.
Im Frauenhaus kümmern sich Mitarbeiterinnen um die Frauen und ihre Kinder.
Im Frauenhaus gibt es gute Angebote für Kinder.2e

Die Frage „Wo findet mein Vater Hilfe?“ gibt es nicht. Was also zu tun ist, wenn Mama den Papa schlägt oder das Kind von der Mutter misshandelt wird, erfährt das Kind nicht.

Was soll ein Kind daraus lernen?

  1. Ein Mann braucht keine Hilfe?
  2. Eine Frau darf einen Mann ruhig schlagen?

Ein männliches Kind erfährt so, was ihm blühen kann, wenn es mal erwachsen ist und mit einer Frau verheiratet. Gefördert wird dieser männerfeinliche Sexismus vom „Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen“.2f

Und nun geht es um die Beschneidung von Jungen.

Feministinnen sehen es gerne, wenn Männern nicht nur die Vorhaut, sondern auch etwas mehr abgeschnitten wird. Alice Schwarzer frohlockte, nachdem Lorena Bobbitt ihrem schlafenden Mann den Penis abgetrennt hatte:

„Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich.“ 3

Schon 1975 äußerte sich Alice Schwarzer begeistert, als John Money den Jungen David Reimer gleich ganz zu einem Mädchen umgewandelt hatte:

„Zu den wenigen Ausnahmen, die nicht manipulieren, sondern dem aufklärenden Auftrag der Forschung gerecht werden, gehören Wissenschaftler wie der Psychologe Prof. John Money.“ 4

Nun will die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarren­berger (FDP) die Beschneidung von Jungen rechtssicher machen. Die Formulierung eines Gesetzes sei mit erheblichen rechts­technischen Schwierigkeiten verbunden. Insbesondere solle ausgeschlossen werden, dass auch Mädchen aus religiösen oder kulturellen Gründen beschnitten werden können.5

SPD-Fraktionsvize Fritz Rudolf Körper:

„Wir müssen das grausame Ritual der Beschneidung von Mädchen effektiver bekämpfen. Es darf nicht länger sein, dass Täter wegen Lücken im Strafrecht davonkommen.“ 6

Jürgen Gehb (CDU):

„Diejenigen, die sich an unschuldigen Mädchen vergreifen, müssen lebenslang das Damokles­schwert des Strafrechts fürchten.“ 6

Weder wird das Ritual der Beschneidung von Jungen als grausam empfunden noch will man es bekämpfen noch müssen sich diejenigen, die sich an unschuldigen Jungen vergreifen, das Damokles­schwert des Strafrechts fürchten.

Konrad Schily von der FDP:

„Aus ärztlicher Sicht ist das eine Prozedur, die mit Folter zu vergleichen ist.“ 7

Irmingard Schewe-Gerigk von den Grünen:

„Frauen werden im Namen der Tradition gequält und entstellt. Weder Religion noch Tradition können diesen Eingriff rechtfertigen.“ 7

Eine mit Folter vergleichbare Prozedur wird von deutschen Politikern akzeptiert, wenn sie nur Männer und Jungen trifft. Im Namen von Religion und Tradition darf gequält werden, wenn nur Männer und keine Frauen davon betroffen sind.

Männer konnte man schon in den Schützengräben vor Verdun und in Stalingrad verheizen. Nun soll die Genital­verstümmelung an Männern juristisch erlaubt werden, während Frauen (mal wieder) ausgenommen werden.

Dieser Sexismus schreit zum Himmel und spricht jeder Forderung nach Emanzipation der Frauen Hohn. Deutlicher kann nicht gezeigt werden, dass Feminismus eine verlogene Ideologie ist und Gleichstellungspolitik die sexistische Besserstellung von Frauen zum Ziel hat.

„Männer, wehrt Euch gegen diesen männerfeindlichen Sexismus!“


  1. Gesetze: Initiative gegen Beschneidung, Spiegel am 30. November 2009
  2. Kidsinfo häusliche Gewalt:
    1. Wo findet meine Mutter Hilfe?
    2. Was macht die Polizei?
    3. Was steht im Gesetz?
    4. Was macht eine Frauenberatungsstelle?
    5. Was ist ein Frauenhaus?
    6. Impressum
  3. „Beyond Bitch“(EMMA 1994/2, S. 34f), zitiert in: Penis-Prozeß: Heldin in der Klapse im FOCUS Nr. 5 (1994)
  4. Alice Schwarzer: Der kleine Unterschied und seine großen Folgen. 1975, Seite 192f.
    Bettina Röhl: Der Sündenfall der Alice Schwarzer?, Cicero am 4. April 2005
    Volker Zastrow: „Gender Mainstreaming“ – Der kleine Unterschied, FAZ am 7. September 2006
  5. „Beschneidung gesetzlich absichern“: Debatte geht weiter, Hamburger Abendblatt am 15. Juli 2012
  6. Strafrecht: Koalition verschärft Gesetz gegen Beschneidung, Spiegel am 1. Juli 2009
  7. Genitalverstümmelung: „Eine Prozedur, mit Folter zu vergleichen“, Spiegel am 15. Mai 2009

Weiteres Material zum Thema:
WikiMANNia: Genitalverstümmelung
MANNdat: Beschneidung von Jungen – Fragen und Antworten zu einem politischen Tabuthema
Mario Lichtenheldt: „Un-heil“ – ein Buch über Beschneidung von Jungen., tredition 2012, ISBN 978-3-8424-9540-1, Rezension, 18. Mai 2012
Edwin Reichhart, Dr. Meike Beier und Dr. Bruno Köhler: Beschneidung von Jungen: Fragen und Antworten zu einem politischen Tabuthema, Cuncti – Haltbar am 17. Juli 2012
Humanistischer Pressedienst: Beschneidung: Scharfe Klingen – Stumpfe Logik, 4. Juli 2012
Briefaktion zum Beschneidungsgesetz

Feminismus und Emanzipation

Arne Hoffmann hat einen Text von Anita Daniels für Genderama adoptiert:

Seit zwei Generationen emanzipieren sich die Frauen unaufhaltsam. Mit zäher Energie und Zielbewusstsein haben sie Schranken durchbrochen, Vorurteile beseitigt, Rechte erkämpft, Axiome für ungültig erklärt und durch neue ersetzt. (…) Wie alle Parvenüs haben auch die Frauen zunächst manchen Fauxpas getan. Aber dank dem Tempo, in dem wir leben, sieht die Frauenbewegung jetzt bereits auf eine Vergangenheit zurück.

Man wollte und man erreichte immer mehr – bis man plötzlich auf einen toten Punkt gelangte. Es geht irgendwie nicht weiter. Gegnerisches Gebiet wird kampflos geräumt. Und mitten in ihrer Siegerstimmung wird die Frau stutzig und denkt: Was ist eigentlich geschehen? Warum ist kein Fortschritt mehr fühlbar?

Weil der Mann nicht mitgegangen ist.

Der Mann sieht sich seit einer guten Weile alles mit an – belustigt, verärgert, erstaunt, ablehnend, bewundernd, achselzuckend oder mit Unbehagen. Während die Frau sich in vielen Dingen von Grund auf veränderte, ist er der gleiche geblieben. Und nun haben sie keine Verständigungssprache mehr.

So so, die Frau hat sich „emanzipiert“ und der Mann ist einfach dagestanden und hat sich nicht weiterentwickelt. Nun hat der Mann die Schuld, dass Männer und Frauen „keine Verständigungssprache“ mehr haben. Damit ist die feministische Inszenierung der Frau als Opfer mal wieder geglückt.

Der Mann, der bisher tatenlos zugesehen hat, wird über kurz oder lang wieder aktiv vorgehen müssen. Die Zeit des passiven Widerstands ist vorbei. (…) Der Mann will sich gleichfalls emanzipieren. (…)1,2

Da fragt man sich erstens, was die Männer eigentlich immer gemacht haben, wenn sie eine gute Berufsausbildung durchlaufen, einen gutbezahlten Arbeitsplatz angestrebt und dann das Elternhaus verlassen haben, um eine eigene Familie zu gründen, die sie mit dem von ihnen erwirtschafteten Familieneinkommen versorgt haben.

Die Definition von Emanzipation besagt:

Emanzipation bedeutete (von lateinisch „emancipatio“) ursprünglich soviel wie die „Freilassung eines Sklaven“ oder einen erwachsenen Sohn in die Eigenständigkeit entlassen. Lange Zeit wurde der Begriff in diesem Sinn gebraucht, so auch nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg, der zur Freilassung/Emanzipation der schwarzen Sklaven führte.

Man fragt sich schon worin denn die Selbstständigkeit, die Unabhängigkeit und die Eigenverantwortung der Frauen besteht, wenn diese als Alleinerziehende entweder von staatlichen Transfer­leistungen oder von Unterhaltszahlungen eines in den Wüste geschickten Exgatten ihre Selbstverwirklichung und das „Mutter-Kind-Idyll“ finanziert.

Der Begriff Emanzipation ist in seiner Bedeutung seit dem Aufkommen des Feminismus vollkommen verbogen und seines ursprünglichen Sinnes beraubt worden. Es hilft überhaupt nichts, wenn ein linker Männerrechtler wie Arne Hoffmann diesen Text wieder aufwärmt, ohne die verwendeten Begrifflichkeiten zu klären und gerade zu rücken.

Zweitens erstaunt es, wie wenig sich der Feminismus seit 19282 entwickelt hat. Die Parolen sind seit nunmehr 80 Jahren dieselben und der Klagesingsang von den Männern, die an allem Schuld sind, hat sich auch nicht geändert.

Der Feminismus hat fertig! Es hat sich nur noch niemand gefunden, der ihn beerdigen will.


  1. Anita Daniel: „Die bevorstehende Männer-Emanzipation“, Genderama am 10. Mai 2012
  2. Quellenangabe: Die Dame, Heft 10, Mitte Februar 1928

Familienzerstörung in Österreich: Eine 14-Jährige klagt an

Da staunte man heute bei ERSTAUNLICH nicht schlecht, als eine junge Dame das Redaktions-Büro betrat und ihr Ansuchen vortrug. Wir geben dieses nachfolgend wörtlich wieder.

Wörtliche Aussage der Katharina Essmann

Mein Name ist Katharina Essmann. Ich bin am 02.05.2012 14 Jahre alt geworden. Ich bitte Sie, mir zu helfen und mein Anliegen zu veröffentlichen. Ich bitte sie deswegen, dass ich meine kleine Schwester Johanna wieder sehen kann.

Ich bin durch die Hölle gegangen. Richterinnen, Jugendämter, Psychologinnen und so genannte Kinderhilfestellen haben alles versucht, haben mich 6 Jahre lang bearbeitet. Mir wurde mit Spritzen gedroht und dem Krisenzentrum.

Als ich 10 Jahre alt war, sagte die Richterin zu mir, ich sei ein böses Kind. Sie sagte, sie werde mich psychiatrieren lassen, wenn ich weiter bei meinem Vater leben will. Doch ich bin immer stark geblieben. Ich habe nie aufgegeben, um meinen Vater zu kämpfen.

Ich habe mir 6 Jahre lang meinen Vater nicht verbieten lassen. Ich werde mir auch nicht meine Schwester verbieten lassen!

Am 27.6.2011 bin ich nach der Schule nun selbst in den Justizpalast gegangen und habe meine „Gefangenschaft“ beendet. Ich habe meine Kinderrechte selbst in die Hand genommen und bin nicht mehr nach Hause zu meiner Mutter gegangen.

Ich darf als Strafe jetzt schon 10 Monate meine eigene Schwester nicht mehr sehen. Sie wird mir verboten und entfremdet und alle schauen dabei zu. Nicht einmal an meinem Geburtstag durfte ich meine kleine Schwester sehen oder mit ihr telefonieren!

Auch ein Treffen im Besuchskaffee kann nicht stattfinden, da es meine Mutter ablehnt, weil ich zu meinem Vater gezogen bin. Ich habe große Angst, dass mich meine kleine Schwester nicht mehr kennt! Ihren eigenen Vater kennt sie nicht mehr. Ich ertrage es nicht mehr, dass auch mir die Zeit davon läuft und meine Schwester auch mir entfremdet wird!

Entfremdung ist eine Kindesmisshandlung. Sie macht die Seele krank. Ich weiß, wie sich das anfühlt. Bitte helfen Sie mir! Beim Kongress „Kinderrechte Kinderschutz 2012“ wurde von der Stimme des Kindes und Menschrechte der Kinder gesprochen. Ich habe das Menschenrecht meine leibliche Schwester zu sehen, doch niemand hilft mir.

Katharina Essmann

PS: Wir ersuchen unsere Leser(innen), die zum Teil „holprigen“ Sätze zu entschuldigen. Wir haben die Worte der 14-jährigen Katharina wörtlich niedergeschrieben, da wir diese nicht durch unsere eigene Interpretation verfälschen wollten.1

Wir von Antifeminismus Weltweit können die Authenzität dieses Textes nicht überprüfen. Allerdings glauben wir, aus vielerlei Erfahrung bestätigt, dass sich das so zugetragen haben kann.

Agens e.V. hat ermittelt, dass mit jedem Arbeitstag ein Familiengericht in Deutschland 400 neue Scheidungswaisen produziert2, von denen ein Großteil dem Vater entfremdet wird. Im Gegensatz zur 14-jährigen Katharina finden aber die allermeisten Kinder keinen Weg, sich Gehör zu verschaffen, weshalb wir diesen Text hier veröffentlichen.

Antifeminismus Weltweit – Sektion Deutschland

Nachtrag:

„Schwestern­entfremdung in Österreich“ – Öster­reichisches Familienrecht im Ausnahme­zustand!

Nach dem Vaterverbot folgt nun auch das Schwesternverbot.

Mittels sadistischen Erziehungs­maßna hmen wie der Androhung von Spritzen, Essensentzug, Gesprächs­verweigerung werden die Kinder seit Jahren massiv unter Druck gesetzt. Gerichte und Jugendwohlfahrt sind umfassend im Wissen, sehen diesem Treiben seit 5 Jahren tatenlos zu. Die Jugendbehörden schickten das Kind nur zu PsychologInnen. Das Kind wurde in eine Kindergruppe gesteckt, dort die Väter dieser Kinder verstorben waren. Katharina E. stand auf verließ den Kurs mit den Worten: „Mein Papa lebt… ich bin hier falsch!“ Die Behörden unterließen keinen Versuch das Kind zu manipulieren. Zu Hause musste Katharina ums Essen betteln. Sie erhielt Essensentzug als Strafen wenn sie Papa sehen wollte.

Die Mutter erhielt dennoch die Obsorge, trotz sie die Kinder mit allen Mitteln zu trennen versucht, um auch sie von einander zu entfremden.

Katharina Essmann ist im Juni 2011 nun aus eigenem Willen nicht mehr in den Haushalt der Mutter zurückgekehrt. Sie lebt seit damals gegen den Willen ihrer Mutter beim Vater, lebt in täglicher Angst um ihre kleine Schwester. Anstatt dem Kind nach 6 Jahren Martyrium zu helfen wird wieder nur der Vater kriminalisiert, mit Strafanzeigen zugedeckt bis hin zur Entführungs­anklage.

Väter in Österreich ist es auch untersagt, bei Kindesmisshandlung zu helfen oder darüber zu sprechen. Obsorge­verfahren werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt.

Das Mädchen will seit nun fast 11 Monaten ihre 5-jährige Schwester sehen, darf mit ihr auch nicht telefonieren. Die Mutter lehnt auch das Besuchscafe ab. Rechtliche Sanktionen gibt es für Mütter keine. Die Gerichte unterstützen diese Misshandlung, sind gänzlich mütterfixiert.

„Gegen eine Mutter kann nichts unternommen werden.“ – ist der Tenor.

Die kleine Tochter, sie wird bereits 6 Jahre alt, kennt ihren eigenen Vater nicht mehr.
Der Entfremdungsversuch der großen Tochter ist jedoch gescheitert. Sie hat die Mutter im Juni 2011 nun verlassen.

Katharina Essmann hat nun die Angst, dass dasselbe mit ihr passiert, ihre kleine Schwester sie bald auch nicht mehr kennt. Sie will ihre Schwester wieder sehen.

Katharina ergriff schon im November 2011 die Initiative, ging allein in den Kindergarten der Erzdiözese Wien und besuchte ihre kleine Schwester. Erschreckend für das Mädchen war der Zustand ihrer Schwester. Laut Vater sagte Katharina E: „Papa, Johanna ist total dick. Niemand hat ihr gesagt wo ich bin. Sie lassen sie völlig im Ungewissen. Sie hat bitterlich geweint. Wir haben uns umarmt. Sie hat sich an mich geklammert und gesagt: Ich vermisse dich so sehr, bitte, bitte nimm mich auch mit.“

Auch Katharina vermisst ihre Schwester. Deshalb ging das 13-jährige Mädchen erneut in den Kindergarten der Schwester …, diesmal teilt man ihr jedoch mit, ihre Mutter habe strikt verboten, dass Katharina E. ihre Schwester besucht.

Katharina war verzweifelt und weinte stundenlang …! In ihr stecken Wut, Trauer und Verzweiflung. Sie forderte, sie will ihre Menschenrechte wahrnehmen und eine Kundgebung vor dem Kindergarten abhalten.

Am Tag nach der Kundgebung „Freiheit für meine Schwester“ erhielt die Rechtsvertretung des Vaters nun ein Schreiben des Kindergartens (sic!) – „die Mutter wünsche keine direkte Kontaktaufnahme zwischen Katharina und der 5-jährigen Johanna, ebenso nicht zum Vater“ – was jetzt aber gar nicht Thema war.

„Wieder wurde den Wünschen der Mutter stattgegeben.“

Jedenfalls wurde ab November 2011 nun auch gegen das fast 14-jährige Mädchen und auch gegen den Vater (dieser hatte niemals überhaupt nur versucht, den Kindergarten zu betreten) auf Weisung der Mutter ein Betretungsverbot ausgesprochen.

Vereinbar mit den christlichen Werten und der Philosophie des Kindergartens auf eine ganzheitliche und individuelle Persönlich­keits­entwicklung ihrer Kinder zu achten, ist dies jedoch nicht. Wieder einmal zeigt sich jedoch, dass Kinderrechte in Österreich nicht geachtet, sondern ihre Verletzung vielmehr geduldet wird. Die Entscheidung einem Kind, das seine Schwester sehen und umarmen will ein Betretungsverbot aufzuerlegen ist nach nach Ansicht des Vaters ein unzulässiger Eingriff in verfassungsgesetzlich verankerte Kinder- und Menschenrechte!“

BVG über die Rechte der Kinder 2011: Artikel 1
„Jedes Kind hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge, die für sein Wohlergehen notwendig sind, auf bestmögliche Entwicklung und Entfaltung sowie auf die Wahrung seiner Interessen auch unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit. Bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen muss das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein.“ 3


  1. Hilferuf einer 14-Jährigen: Erstaunlicher Besuch bei ERSTAUNLICH, 2012-05-08; WGvdL-Forum: Hilferuf einer 14-Jährigen, aus Österreich am 9. Mai 2012 um 05:34 Uhr
  2. Agens e.V.: Trennungskinder – eine verlorene Generation?, 21. Februar 2012
  3. Aus den Kommentaren, in: Hilferuf einer 14-Jährigen: Erstaunlicher Besuch bei ERSTAUNLICH, 2012-05-08

Weiteres Material:

Die Wirkung der Frauenquote

Viele beruflich erfolgreiche Frauen haben sich bereits gegen die Frauenquote ausgesprochen, denn ihre Leistung, der sie ihren beruflichen Erfolg verdanken, gerate in den Hintergrund, weil sie in den Verdacht gerieten, eine Quotenfrau zu sein.

Bernd Ziesemer schreibt im Handelsblatt:

„Sind Sie ein Personal­fachmann in der zweiten Führungsebene eines deutschen Konzerns? Dann lassen Sie besser alle Hoffnungen fahren, jemals auf der Karriere­leiter bis ganz nach oben zu klettern. Denn der öffentliche Druck, mehr Frauen in die Spitze der Unternehmen zu bringen, konzentriert sich in der Praxis nahezu vollständig auf ein einziges Ressort: Personal.“

In keinem Bereich großer Konzerne sei die Frauenquote seit Jahren so hoch wie in den Personalabteilungen, also ließen sich in diesem relativ großen Reservoir auch am leichtesten Kandidatinnen mit Vorstands­qualitäten finden lassen. Auf der anderen Seite gäbe es aber auch überaus qualifizierte männliche Personalchefs unterhalb der Vorstandsebene, die eigentlich einen Sprung nach oben verdient hätten. Und die nun darunter leiden müssten, dass alle großen Unternehmen händeringend wenigstens einen weiblichen Vorstand etablieren wollen – und in der Regel am leichtesten im Bereich Personal fündig würden.

Bernd Ziesemer beschreibt als paradoxe Folge der jetzigen Entwicklung: Ehrgeizige Spitzen­manager zog es schon bisher nur selten in Richtung Personalabteilung. Künftig werden sie aber erst recht nicht mehr nach einem Job in diesem Bereich streben. Die ohnehin schon sehr weiblich geprägten Personal­abteilungen werden also noch weiblicher – hier steigt also nicht die allgemein gewünschte Diversity, sondern der Trend geht eher zur Monokultur.“

„Wahrscheinlich erleben wir wieder einmal das, was die Angelsachsen so schön das Gesetz der ungeahnten Folgen nennen.“ 1

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Mit der Quotensänfte an den Männern vorbei

Roslin kommentiert dies im WGvdL-Forum so:

Was heißt „ungeahnte Folgen“? 2

Männer stehen unter einem stärkeren Erfolgs- und Erwerbsdruck als Frauen. Das liegt an der weiblichen Partnerwahl (Stichwort Hypergamie), wobei die Frau fast immer einen statushöheren Versorger als Partner wählt. Deshalb verlassen Männer frühzeitig Bereiche, die an Ertragskraft verlieren. Sei tun dies früher als Frauen, die im Gegenteil diese von Männern allmählich geräumten Bereiche umso leichter erobern können.

Gehen einem Arbeitsbereich seine (vorwiegend männlichen) Leistungs­träger verloren, dann löst die damit geschaffene Frauendominanz schrittweise die Wettbewerbs­atmosphäre auf und treibt von Leistungs­gerechtig­keit tendentiell weg hin zu mehr Verteilungs­gerechtig­keit. Das so geschaffene Kuschelklima sorgt dafür, dass ein solcher frauendominierter Bereich noch mehr herunterkommt, noch subventionsbedürftiger wird und noch geringere Ertragskraft hat.

Es ist also vorhersehbar, dass ehrgeizige Männer quotierte Bereiche allmählich verlassen würden.

Welcher Mann engagiert sich schon, wenn er weiß, dass Frauen in ihren Quotensänften an ihm vorbeigetragen werden?

Tittensozialismus

Geschlechterplanwirtschaft (Frauenquoten) hat die gleichen Folgen, die Planwirtschaft immer hatte und hat.
Gleich­stellungs­feminismus (Tittensozialismus) hat die Folgen, die Sozialismus immer und überall hat: Weniger Anstrengung, nachlassender Arbeitseifer, geringe Begeisterung, Desinteresse, lustlose Mitwirkung, Teilnahmslosigkeit und fehlender Unternehmungsgeist.

Frauenquoten bewirken, dass sich die Leistungsträger ausklinken.
Wer Gleichstellung sät, wird Gleichgültigkeit ernten. So einfach ist das.

Frauenquoten

Frauen sorgen mit der Quotierung selbst dafür, dass das soziale Ansehen frauendominierter Bereiche in den Keller geht, denn die Leistungskraft solcher „Frauendomänen“ geht tatsächlich aufgrund der Kuschelsehnsucht und Wettbewerbsscheu vieler Frauen zurück, die ein Arbeitsklima schaffen, das auch noch die letzten meist männlichen Leistungs­träger daraus vertreibt und den Rückzug antreten lässt.

Je mehr „Männerdomänen“ von Frauen mit Hilfe der Politik „erobert“ werden, sich solche Frauensümpfe also immer weiter ausbreiten, desto eher ist das ganze System betroffen, das letztlich so dysfunktional wird, dass es zusammenbricht, weil die (noch) leistungsfähigen (männlich dominierten) Bereiche die leistungsschwachen, subventionierten Bereiche tragen müssen – dort, wo in der Regel Frauen kaffee­maschinen­nah arbeiten.

Diese Frauen­förderung zerstört sehr effektiv die Grundlagen, die sie erst möglich machen.

Das Schicksal des real existiert habenden Sozialismus wird auch feministische Gesellschaften ereilen: Leben aus der Substanz bis zum Zusammenbruch.2

Das alles ist vorhersehbar, weil die Folgen „altbekannt“ und eben nicht „ungeahnt“ sind.